Auf der Keynote zur CES kündigte NVIDIA die generelle Unterstützung von FreeSync an. Genauer gesagt ist in diesem Zusammenhang die Rede von der Unterstützung von Variable Refresh Rate (VRR). Der dazugehörige GeForce-Treiber in der Version 417.71 steht ab sofort zur Verfügung. Er kann direkt bei NVIDIA heruntergeladen werden.

Theoretisch sind mit dem neuen Treiber alle FreeSync-Monitore zur den GeForce-Grafikkarten kompatibel. Um als „G-Sync Compatible“ aufgeführt zu werden, müssen nur die wichtigsten Synchronisationstechniken unterstützt werden. NVIDIA gibt aber auch eine Spanne vor, in der VRR funktionieren muss. Diese liegt bei 2,4:1 und damit beispielsweise bei 60 bis 144 Hz. Zu VRR kompatible Monitore werden eine neue Option im NVIDIA Control Panel bekommen, in dem sich das VRR aktivieren lässt. Dies soll bei allen VRR-kompatiblen Monitoren der Fall sein, die korrekte Funktion garantiert NVIDIA aber nur bei den bisher 12 getesteten Modellen. Andernfalls kann es laut NVIDIA zu Darstellungsfehlern und Bildaussetzern kommen.

G-Sync Compatible wird mit allen Grafikkarten der GeForce-GTX-10- und GeForce-RTX-20-Serie funktionieren. Derzeit sind etwa 370 Monitore mit FreeSync-Unterstützung in Deutschland verfügbar. Wir sind über die Rückmeldungen und den Austausch im Forum gespannt, denn sicherlich werden schnell die ersten Anwender ihren FreeSync-Monitor mit einer GeForce-Grafikkarten testen.

Der Treiber ist gleichzeitig auch der Launch-Treiber für die GeForce RTX 2060, die ab heute verfügbar ist. Die Founders Edition der GeForce RTX 2060 haben wir uns ebenso wie zwei Custom-Modelle von ASUS und EVGA bereits angeschaut.

Quelle: Hardwareluxx