Windows 7 und 8.1: Keine Windows Updates mit neuen Prozessoren

Nach Microsofts Willen werden die neuesten Prozessoren wie Intels Core i7-7700K nur von der aktuellen Windows-Version unterstützt.

Ein Support-Dokument von Microsoft legt nahe, dass ältere Windows-Versionen keine Updates mehr erhalten könnten, wenn sie auf neuen CPUs laufen. Betroffen sind neben Intels Kaby-Lake-Generation auch die AMD-Prozessoren Bristol Ridge und Ryzen.
Schon vor über einem Jahr hatte Microsoft angekündigt, neuere CPUs nur auf einem aktuellen Windows zu unterstützen – sprich Windows 10. Wie ein Support-Dokument von Microsoft nahelegt, gilt aber auch der Umkehrschluss: Updates für Windows 7 und 8.1 gibt es nur auf älterer Hardware.

Laut dem Dokument könne es auf Systemen, die ein altes Windows mit aktuellen CPUs kombinieren, bei der Suche nach Windows Updates die Fehlermeldung „Ihr PC verwendet einen unter dieser Windows-Version nicht unterstützten Prozessor“ erscheinen. Zusätzlich könne auch der Fehlercode 80240037 „Unbekannter Fehler bei Windows Update“ angezeigt werden.

Als Beispiele nennt Microsoft konkret Prozessoren aus Intels siebter Core-i-Generation (alias Kaby Lake) und AMDs Bristol-Ridge-Serie; für AMDs Ryzen-Prozessoren dürfte aber dasselbe gelten. Unter den Smartphone-SoCs sei etwa der Qualcomm 8996 (Snapdragon 820) betroffen. Bei der angebotenen Lösung bleibt Microsoft seiner Linie treu: Wer diese CPUs nutzen wolle, solle ein Upgrade auf Windows 10 durchführen.

Diese Antwort wird Nutzer vor den Kopf stoßen, die Windows 7 auf neuer Hardware nutzen wollen. So lautet eine der häufigsten Leserfragen, wenn eine neue Prozessorgeneration erscheint, wie es um die Kompatibilität mit Windows 7 steht. Wie ein Versuch gezeigt hat, läuft nach einigen Klimmzügen auch Windows 7 auf Kaby-Lake-CPUs. Den Windows-7-Support für Skylake-CPUs von Intel hatte Microsoft vergangenen Sommer bis ins Jahr 2020 verlängert. (bkr)

Quelle: heise.de