Die ersten Wi-Fi-6-Geräte sind längst im Markt. Nun legt die Wi-Fi Alliance ihr Testprogramm fürs Wi-Fi-Siegel nach.

WLAN

Am 16. September hat die Herstellervereinigung Wi-Fi Alliance (WFA) ihr Zertifizierungsprogramm für die nächste WLAN-Generation angekündigt: Das „Wi-Fi Certified 6“-Siegel soll zur Prüfung eingereichten Geräten bescheinigen, dass sie die wichtigsten Funktionen des kommenden WLAN-Standards IEEE 802.11ax beherrschen. 11ax liegt aktuell erst als Entwurf (Draft 4.0) vor und wird voraussichtlich Anfang 2020 als IEEE-Standard ratifiziert.

Damit kommt die freiwillige Kompatibilitätsprüfung deutlich nach den ersten Wi-Fi-6-Geräten: Der WLAN-Router RT-AX88U von Asus erschien bereits Anfang 2019 (Test in c’t 26/2018). Netgears Nighthawk AX6000 alias RAX120, der das zurzeit durchsatzstärkste WLAN überhaupt bietet, ist auch schon einige Monate zu haben (Test in c’t 19/2019).

Weiterlesen

Auf der Keynote zur CES kündigte NVIDIA die generelle Unterstützung von FreeSync an. Genauer gesagt ist in diesem Zusammenhang die Rede von der Unterstützung von Variable Refresh Rate (VRR). Der dazugehörige GeForce-Treiber in der Version 417.71 steht ab sofort zur Verfügung. Er kann direkt bei NVIDIA heruntergeladen werden.

Theoretisch sind mit dem neuen Treiber alle FreeSync-Monitore zur den GeForce-Grafikkarten kompatibel. Um als „G-Sync Compatible“ aufgeführt zu werden, müssen nur die wichtigsten Synchronisationstechniken unterstützt werden. NVIDIA gibt aber auch eine Spanne vor, in der VRR funktionieren muss. Diese liegt bei 2,4:1 und damit beispielsweise bei 60 bis 144 Hz. Zu VRR kompatible Monitore werden eine neue Option im NVIDIA Control Panel bekommen, in dem sich das VRR aktivieren lässt. Dies soll bei allen VRR-kompatiblen Monitoren der Fall sein, die korrekte Funktion garantiert NVIDIA aber nur bei den bisher 12 getesteten Modellen. Andernfalls kann es laut NVIDIA zu Darstellungsfehlern und Bildaussetzern kommen.

G-Sync Compatible wird mit allen Grafikkarten der GeForce-GTX-10- und GeForce-RTX-20-Serie funktionieren. Derzeit sind etwa 370 Monitore mit FreeSync-Unterstützung in Deutschland verfügbar. Wir sind über die Rückmeldungen und den Austausch im Forum gespannt, denn sicherlich werden schnell die ersten Anwender ihren FreeSync-Monitor mit einer GeForce-Grafikkarten testen.

Der Treiber ist gleichzeitig auch der Launch-Treiber für die GeForce RTX 2060, die ab heute verfügbar ist. Die Founders Edition der GeForce RTX 2060 haben wir uns ebenso wie zwei Custom-Modelle von ASUS und EVGA bereits angeschaut.

Quelle: Hardwareluxx

Nachdem die November-Updates für Windows 7, 8.1 und 10 zahlreiche Nadeldrucker lahmgelegt hatten, stellt Microsoft nun Updates bereit, die den Fehler beheben sollen.

In vielen Arztpraxen und Apotheken herrschte in der vergangenen Woche Ratlosigkeit: Nadeldrucker funktionierten plötzlich nicht mehr. Als Ursache stellten sich die November-Updates für die Windows-Versionen 7, 8.1 und 10 heraus. Erst als man die fehlerhaften Updates wieder deinstallierte, klappte der Druck von Rezepten und Formularen mit Durchschlägen wieder. Mittlerweile hat Microsoft korrigierte Updates veröffentlicht, die den Fehler beheben sollen. Weiterlesen

Windows 7 und 8.1: Keine Windows Updates mit neuen Prozessoren

Nach Microsofts Willen werden die neuesten Prozessoren wie Intels Core i7-7700K nur von der aktuellen Windows-Version unterstützt.

Ein Support-Dokument von Microsoft legt nahe, dass ältere Windows-Versionen keine Updates mehr erhalten könnten, wenn sie auf neuen CPUs laufen. Betroffen sind neben Intels Kaby-Lake-Generation auch die AMD-Prozessoren Bristol Ridge und Ryzen.
Schon vor über einem Jahr hatte Microsoft angekündigt, neuere CPUs nur auf einem aktuellen Windows zu unterstützen – sprich Windows 10. Wie ein Support-Dokument von Microsoft nahelegt, gilt aber auch der Umkehrschluss: Updates für Windows 7 und 8.1 gibt es nur auf älterer Hardware. Weiterlesen

Fritzbox-Hersteller AVM veröffentlicht erste Updates, mit denen die gefährliche WLAN-Lücke „Krack“ in Repeatern und Powerline-Adaptern geschlossen wird. Nutzer sollten sie sofort installieren.

Nachdem Forscher einer belgischen Universität eine Schwachstelle in der WLAN-Verschlüsselung WPA2  fanden und darüber berichteten, hat AVM zwar mitgeteilt, dass seine beliebten Fritzbox-Router selbst von der gefährlichen Lücke nicht betroffen sind. Der Berliner Hersteller musste allerdings einräumen, dass dies grundsätzlich aber sehr wohl bei verbundenen Geräten der Fall ist – auch bei Fritz-Repeatern und Fritz-Powerline-Adaptern mit WLAN-Funktion. AVM beeilte sich, die WPA2-Schwäche zu beseitigen und hat jetzt die ersten beiden Aktualisierungen für zwei Geräte veröffentlicht. Weiterlesen

Server-vmware

Wer Version 6.0 des ESXi-Hypervisors von VMware einsetzt, sollte Zeit zum Patchen einplanen. Einige Bugs und Sicherheitslücken wollen ausgebügelt werden.

VMware hat eine Reihe von Updates für seinen Enterprise-Hypervisor ESXi herausgegeben. Admins, die ESXi 6.0 einsetzen, sollten die Patches umgehend einspielen. Ein Bugfix für das Basismodul der Virtualisierungssoftware gilt als kritisch und schließt eine ganze Latte von Fehlern – darunter auch mehrere Speicherverwaltungsfehler, die den Hypervisor und darauf laufende virtuelle Maschinen zum Absturz bringen können.

Drei Sicherheitsupdates, ebenfalls für das Basismodul, sowie für die Serverkomponente und das Paket tools-light von ESXi werden als wichtig eingeschätzt. Hier wurden unter anderem Sicherheitslücken in der Bildverarbeitungsbibliothek Pixman geschlossen und die OpenSSL-Bibliothek aktualisiert.

Details zu den einzelnen Updates finden sich in der Knowledge Base von VMware:

VMware-Kunden können die Updates über das Download-Center der Firma beziehen.(fab)

Quelle: heise.de

AVM FRITZBox 7590 und 6590 Cable

Von außen sieht man den neuen Router-Spitzenmodellen nicht an, dass sie technisch in einigen Bereichen identisch sind. (Bild: AVM)

Der Berliner Routerhersteller erweitert seine Produktpalette mit der Fritzbox 7590 und der Fritzbox 6590 Cable um zwei neue Spitzenmodelle.

AVMs nächstes Fritzbox-DSL-Spitzenmodell wird wieder eine Flunder: Anders als die 7580 in ihrem Tower-Gehäuse wird die auf der CeBIT angekündigte Fritzbox 7590 in einer keilförmigen Behausung stecken. Mit 250 mm x 185 mm Grundfläche bei maximal 48 mm Höhe ist die Box fast genauso groß wie die 7490 und wie diese leichter als die 7580 an der Wand montierbar.

Die 7590 bekommt wie der Vorgänger neben dem integrierten xDSL-Modem modernes Dualband-WLAN mit insgesamt acht Antennen und Multi-User-MIMO, erklärte Geschäftsführer Johannes Nill anlässlich der Pressekonferenz des Unternehmens. Sie erreicht damit gemäß IEEE 802.11n/11ac 800 MBit/s brutto im 2,4 GHz-Band und 1733 MBit/s brutto im 5-GHz-Band. Außerdem bringt der Router USB 3.0, ISDN-S0, vier Gigabit-LAN-Ports sowie einen Gigabit-WAN-Port mit. Über den WAN-Port steuert die 7590 externe Modems etwa für den Kabel- oder Glasfaser-Anschluss an. Weiterlesen