Die zum Januar-Patchday für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP2 freigegebenen Updates KB4480970 und KB4480960 verursachen massive Netzwerkprobleme.

Kurz nach Freigabe der Updates KB4480970 und KB4480960 für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP2 am 8. Januar haben sich Leser bei heise online über gravierende Netzwerkprobleme beschwert. Sie konnten von Windows-7-Clients nicht mehr auf Netzwerkfreigaben (Shares) zugreifen. Auch Remoteverbindungen (per RDP) oder Zugriffe auf SQL Server 2016 wurden als gestört gemeldet.

Nachdem die Updates deinstalliert wurden, traten die Probleme nicht mehr auf. Der KB-Artikel zu Update KB4480970 nennt zwar eine gestörte Netzwerkverbindung aufgrund eines fehlerhaften Netzwerkkontrollers nach der Update-Installation als bekanntes Problem; dieses Problem schleppt Microsoft aber für bestimmte OEM-Netzwerktreiber seit April 2018 durch alle Windows-7-Rollup-Updates mit.

Rechteprobleme beim SMBv2-Zugriff auf Netzwerkressourcen

Eine Analyse des Netzwerkverkehrs mit WireShark, die ein betroffener Administrator durchführte und auf administrator.de veröffentlichte, brachte Licht ins Dunkel. Das Aushandeln einer SMBv2-Verbindung über das Netzwerk scheiterte mit einer STATUS_INVALID_HANDLE-Meldung für den betreffenden Nutzer.

Dieser Fehler tritt auf, wenn der Nutzer des Clients auf dem Host, der die Netzwerkfreigabe (Share) bereitstellt, zur Gruppe der Administratoren gehört. Offenbar verursachen die Updates im Netzwerk eine Rechtebegrenzung beim Zugriff auf eine Freigabe. Ist der Nutzer auf dem Client auch auf dem als Server fungierenden Host ein normaler Benutzer, klappt der Zugriff auf die Netzwerkfreigaben dagegen wohl problemlos.

Das Problem lässt sich lösen, indem die betreffende Richtlinie in einer administrativen Eingabeaufforderung mit dem Befehl

reg add HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\system /v LocalAccountTokenFilterPolicy /t REG_DWORD /d 1 /f

angepasst wird. Der Befehl deaktiviert die remote-Einschränkungen durch LocalAccountTokenFilterPolicy. Hinweise zu remote-Einschränkungen über LocalAccountTokenFilterPolicy finden sich in diesem Microsoft-Dokument. Nach einem Neustart sollte der Zugriff auf Netzwerkfreigaben wieder möglich sein.

Quelle: heise.de

Microsoft hat zum 17. 12. 2018 die im November erneut veröffentlichte Windows 10 Version 1809 („Oktober 2018 Update“) endlich als „allgemein verfügbar“ erklärt.

Das Windows 10 Oktober 2018 Update wurde nach seiner Freigabe zum 2. Oktober 2018 bereits wenige Tage später wegen gravierender Probleme in der Verteilung gestoppt. Nach der erneuten Freigabe des Updates Windows 10 Oktober 2018 (Version 1809) zum 13. November 2018 war Microsoft recht vorsichtig und verteilte das Upgrade quasi mit angezogener Handbremse: Nur sehr wenige Nutzer bekamen das Funktionsupdate auf die Version 1809 überhaupt angeboten.

Bei einer ganzen Reihe von Maschinen wurde das Funktionsupdate auf Windows 10 Version 1809 sogar wegen bekannter Inkompatibilitäten ausdrücklich geblockt. Diese Probleme will Microsoft mittlerweile zusammen mit den jeweiligen Anbietern gelöst haben. Auch das kürzlich verteilte kumulative Update KB4469342 hat zahlreiche Bugs in Version 1809 selbst beseitigt.

Vorsichtige Auswahl

Nachdem bereits vor einer Woche Microsoft Version 1809 an mehr Maschinen verteilte, verkündet die Windows 10 Update History-Seite durch Microsoft die allgemeine Verfügbarkeit. Zum Rollout-Status heißt es, dass „Windows 10 Version 1809 nun vollständig für fortgeschrittene Benutzer verfügbar“ sei.

Windows-Update: Windows 10 Version 1809 allgemein freigegeben

Von allein kommt das Upgrade trotzdem nicht: Der Benutzer muss in den „Einstellungen“ unter „Update und Sicherheit“ die Schaltfläche „Nach Updates suchen“ auswählen. Microsoft stellt dabei nach eigener Auskunft sicher, dass das Funktionsupdate nur auf solchen Maschinen heruntergeladen und installiert wird, die keine bekannten Inkompatibilitäten aufweisen. Werden dagegen solche Probleme gefunden, bietet Microsoft das Funktionsupdate bei der Update-Suche nicht an.

Quelle: heise.de

Das Herbst-Update von Windows 10 löscht offenbar bei einigen Benutzern Dateien. Microsoft hat den Download gestoppt und will eine neue Version bereitstellen.

Das erst vor wenigen Tagen veröffentlichte große Update 1809 für Windows 10 steht derzeit nicht mehr zum Download zur Verfügung. Microsoft hat nach Berichten mehrerer Anwender über verschwundene Dateien nach dem Aktualisieren das Ausspielen der Software vorübergehend gestoppt und untersucht die Probleme. Weiterlesen

Microsoft hat sich verpflichtet, 10 Jahre Produktsupport für Windows 7 bereitzustellen, das am 22. Oktober 2009 veröffentlicht wurde. Nach Ablauf dieser 10 Jahre wird Microsoft den Support für Windows 7 vollständig einstellen, sodass wir uns zukünftig neueren Technologien widmen müssen.

Der Support für Windows 7 endet offiziell am 14. Januar 2020. Anschließend sind weder technische Unterstützung noch automatische Updates zum Schutz der PCs verfügbar. Microsoft empfiehlt daher dringend, vor Januar 2020 auf Windows 10 zu wechseln, um die Sicherheit Ihrer Daten nachhaltig zu gewährleisten.

Um auch die neuesten Hardwarefunktionen nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen neuen PC mit Windows 10 zu nutzen. Alternativ können Sie für kompatible Windows 7-PCs ein Upgrade durch Kauf und Installation einer Vollversion der Software vornehmen. Bereits ab dem 01.10.2018 wird es kein Downgrade einer Windows 10 Lizenz auf Windows 7 mehr geben.

Die Installation großer Feature-Updates in Windows 10 soll schneller werden. Microsoft gibt an, man habe die durchschnittliche Installationsdauer von 82 auf 30 Minuten reduziert.

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Nachdem die November-Updates für Windows 7, 8.1 und 10 zahlreiche Nadeldrucker lahmgelegt hatten, stellt Microsoft nun Updates bereit, die den Fehler beheben sollen.

In vielen Arztpraxen und Apotheken herrschte in der vergangenen Woche Ratlosigkeit: Nadeldrucker funktionierten plötzlich nicht mehr. Als Ursache stellten sich die November-Updates für die Windows-Versionen 7, 8.1 und 10 heraus. Erst als man die fehlerhaften Updates wieder deinstallierte, klappte der Druck von Rezepten und Formularen mit Durchschlägen wieder. Mittlerweile hat Microsoft korrigierte Updates veröffentlicht, die den Fehler beheben sollen. Weiterlesen

Windows 7 und 8.1: Keine Windows Updates mit neuen Prozessoren

Nach Microsofts Willen werden die neuesten Prozessoren wie Intels Core i7-7700K nur von der aktuellen Windows-Version unterstützt.

Ein Support-Dokument von Microsoft legt nahe, dass ältere Windows-Versionen keine Updates mehr erhalten könnten, wenn sie auf neuen CPUs laufen. Betroffen sind neben Intels Kaby-Lake-Generation auch die AMD-Prozessoren Bristol Ridge und Ryzen.
Schon vor über einem Jahr hatte Microsoft angekündigt, neuere CPUs nur auf einem aktuellen Windows zu unterstützen – sprich Windows 10. Wie ein Support-Dokument von Microsoft nahelegt, gilt aber auch der Umkehrschluss: Updates für Windows 7 und 8.1 gibt es nur auf älterer Hardware. Weiterlesen

Gratis-Upgrade auf Windows 10 für Nutzer von „Hilfstechniken“ endet Ende des Jahres

Wer auf „Hilfstechniken“ zur erleichterten Bedienung angewiesen ist, darf immer noch kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Doch das Angebot endet am 31. Dezember – womöglich mit Auswirkungen auf alle. Weiterlesen

BAD RABBIT – Ransomware
Ein weiterer Not-Petya-Ableger

Eine neue Bedrohung im Netz – die Ransomware „BAD RABBIT“
Der kürzlich im Netz aufgetauchte Not-Petya-Ableger verschlüsselte am vergangenen Dienstag zahlreiche Endgeräte im Bereich Russland und Ukraine.
Die Ransomware wird per Drive-By-Download auf einer Website (Liste betroffener Seiten anbei) ausgeteilt, getarnt als vermeintlich sicherer Download für eine neue Version des Adobe Flash-Players.

Die als Flashplayer-Update getarnte Schadsoftware „Bad Rabbit“

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Fritzbox-Hersteller AVM veröffentlicht erste Updates, mit denen die gefährliche WLAN-Lücke „Krack“ in Repeatern und Powerline-Adaptern geschlossen wird. Nutzer sollten sie sofort installieren.

Nachdem Forscher einer belgischen Universität eine Schwachstelle in der WLAN-Verschlüsselung WPA2  fanden und darüber berichteten, hat AVM zwar mitgeteilt, dass seine beliebten Fritzbox-Router selbst von der gefährlichen Lücke nicht betroffen sind. Der Berliner Hersteller musste allerdings einräumen, dass dies grundsätzlich aber sehr wohl bei verbundenen Geräten der Fall ist – auch bei Fritz-Repeatern und Fritz-Powerline-Adaptern mit WLAN-Funktion. AVM beeilte sich, die WPA2-Schwäche zu beseitigen und hat jetzt die ersten beiden Aktualisierungen für zwei Geräte veröffentlicht. Weiterlesen