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Das Herbst-Update von Windows 10 löscht offenbar bei einigen Benutzern Dateien. Microsoft hat den Download gestoppt und will eine neue Version bereitstellen.

Das erst vor wenigen Tagen veröffentlichte große Update 1809 für Windows 10 steht derzeit nicht mehr zum Download zur Verfügung. Microsoft hat nach Berichten mehrerer Anwender über verschwundene Dateien nach dem Aktualisieren das Ausspielen der Software vorübergehend gestoppt und untersucht die Probleme. Weiterlesen

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Die Office-Software, die sich nun über alle Plattformen hinweg vom PC bis zum Windows-Smartphone nutzen lässt, gehört zu den wichtigsten Ertragsquellen für Microsoft.

(Bild: dpa, Sven Hoppe)

Microsoft gleicht den Release-Zyklus für Windows Server an den von Windows 10 an. In Zukunft können im Halbjahrestakt Feature-Updates installiert werden. Parallel wird ein Long-term Servicing Channel mit längeren Supportzeiträumen angeboten.

Windows Server soll in Zukunft häufiger neue Features erhalten als bisher. Wie Microsoft bekanntgegeben hat, wird der Updatezyklus des Serverbetriebssystems an den der Desktopversion Windows 10 angeglichen. Im Sechs-Monats-Rhythmus sollen zukünftig neue Funktionen als Update bereitgestellt werden. Voraussetzung ist entweder eine Volumenlizenzierung mit abgeschlossener Software Assurance oder der Bezug über Azure Marketplace oder MSDN.

Interessant ist dieses Tempo im sogenannten „Semi-annual Channel“ vor allem für Clouddienstleister und Hoster, die ihren Kunden die neueste Technik bieten wollen. Jede Veröffentlichung wird 18 Monate unterstützt.

Langsame Option

Da ein solch kurzer Zyklus nicht in jeder Umgebung sinnvoll ist, wird parallel der „Long-term Servicing Channel“ (früher bekannt als „Long-term Servicing Branch“) angeboten. Der Zeitrahmen für neu Feature-Veröffentlichungen liegt hier bei zwei bis drei Jahren. Es gibt fünf Jahre regulären Support, fünf Jahre erweiterten Support und optionale sechs weitere Jahre mit Premium Assurance.

Windows Server als Insider-Preview

Nicht nur die Update-Zyklen werden an Windows 10 angeglichen, auch die Veröffentlichung von Vorabversionen wird verändert. Sehr bald, so die Ankündigung, kommt die erste Preview ins Insider-Programm. Administratoren haben damit sehr früh eine Möglichkeit, die neuen Funktionen in ihren Umgebungen zu testen und den Entwicklern Feedback zu geben, wie sie es vom Desktop-Bruder bereits gewohnt sind. (jam)

 

Quelle: heise.de